Viel beachteter Fall: die Tragödie in Rödeby

Rödeby-Täter: Langaufenthalt in Psychiatrie wahrscheinlich

Auf den 50-jährigen Familienvater aus dem schonischen Rödeby, der des Mordes an einem 15-Jährigen verdächtig ist, wartet höchstwahrscheinlich eine lange Verwahrungszeit in der Psychiatrie. Dies hat die ärztliche Leiterin der Psychiatrie in Blekinge, Barbara Sedvalsson, erklärt. Für schwere Verbrechen wie Mord liege die Zeit meist zwischen acht und zehn Jahren, sagte sie. Der Juristische Rat des Amtes für Sozialwesen hatte am Donnerstag erklärt, der Mann sei zum Tatzeitpunkt psychisch krank gewesen und weiterhin krank. Der 50-Jährige hatte im vergangenen Herbst einen Jugendlichen erschossen und einen weiteren schwer verletzt, nachdem eine Jugendgang nachts auf sein Grundstück eingedrungen war und gedroht hatte, seinen geistig behinderten Sohn zu töten. Zuvor hatte die Gang die Familie jahrelang schikaniert. Die Polizei hatte jedoch nicht eingegriffen.

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