Gesundheit

Schwedische Ärzte von Genfer Gesundheitskonferenz enttäuscht

Schwedische Mediziner sind enttäuscht vom Ausgang der Genfer UN-Konferenz über die bessere Versorgung bedürftiger Länder mit Medikamenten. Nach Ansicht der schwedischen Sektion von „Ärzte ohne Grenzen“ wurde in Genf eine Chance vertan. Tido von Schön-Angerer spricht von einem Fiasko:

„Zum ersten Mal hätte man bei diesen Verhandlungen eine gemeinsame Haltung zu den verschiedenen Problemen finden können. Aber das Ergebnis der gesamten Gesprächswoche ist in Wirklichkeit eine ziemlich große Enttäuschung.“

So sei es nicht gelungen, Anreize für die Entwicklung wirksamerer Medikamente gegen Tuberkulose zu geben, die noch immer die Gesundheit in armen Ländern bedrohe. Das findet auch der Chef der schwedischen Regierungsdelegation in Genf, Fredrik Lennartsson. Er fordert:

„Sorgt dafür, dass Forschungsinstitute und Arzneimittelhersteller gemeinsam daran arbeiten, Medikamente gegen diese Krankheiten zu entwickeln.“  

Es sei zu hoffen, so Lennartsson, dass nun bei den bevorstehenden Beratungen über neue Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation WHO Fortschritte für die Länder der dritten Welt erzielt werden könnten.

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