Kultur

Kulturpolitiker wollen Lotto-Gelder

Kulturpolitiker der konservativen Regierungspartei wollen neue Projekte nicht nur mit Steuergeldern finanzieren. Der Reichstagsabgeordnete Mats Johansson legte in Stockholm ein Programm zur Erschließung neuer Geldquellen für kulturelle Vorhaben vor. Dazu sagte der Parlamentarier:

„Es gilt jetzt, neue Mittel zu sichern. Wir gehören nicht zu der Sorte Politiker, die fordern, dass alle Projekte im Staatshaushalt aufgeführt werden müssen. Letztendlich muss dann der Finanzminister entscheiden. Wir fragen stattdessen: Können wir neue Quellen auftun?“

Johansson und seine Kollegen im Kulturausschuss des Parlaments wollen nun erreichen, dass Mittel aus der staatlichen Lottogesellschaft Svenska Spel für kulturelle Zwecke bewilligt werden:

„Wir meinen, dass Kulturprojekte in größerem Umfang mit Hilfe von Svenska Spel finanziert werden sollten. Es ist nicht einzusehen, warum alles Geld automatisch dem Sport zugute kommen muss. Wir wollen dem Sport kein Geld wegnehmen, aber wenn Svenska Spel weiterhin große Gewinne verbucht, dann sollte ein Teil davon für die Kultur verwendet werden.“

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