Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på https://kundo.se/org/sverigesradio/
Asylpolitik

Ausweisungen von Flüchtlingskindern nach Griechenland gestoppt

Chef der Einwanderungsbehörde, Dan Eliasson

Flüchtlingskinder ohne Angehörige dürfen bis auf weiteres nicht nach Griechenland ausgewiesen werden. Das meldet der Schwedische Rundfunk. Die Einwanderungsbehörde begründete ihren Beschluss damit, dass die Kinder in manchen Fällen mehrere Wochen in Gewahrsam genommen würden. Dies sei nicht ideal, so der Generaldirektor der Einwanderungsbehörde, Dan Eliasson: „Im schlimmsten Fall landet ein Kind in einem Auffangcenter außerhalb Athens zusammen mit 50 anderen. Die Zustände sind zwar nicht direkt miserabel, aber vielleicht nicht so gut wie in Schweden. Und die Kinder sind dort eingeschlossen, bis sich irgendwann eine Hilfsorganisation um sie kümmert.“

Jährlich treffen etwa 20 allein reisende Flüchtlingskinder in Schweden ein, die über Griechenland geflohen sind. Laut Erstasylabkommen innerhalb der EU müssen diese Kinder eigentlich in Griechenland Asyl beantragen. Das Flüchtlingsorgan der UNO sowie Amnesty International raten den EU-Ländern jedoch davon ab, Asylsuchende nach Griechenland auszuweisen. Die Flüchtlinge könnten in dem Land nicht mit einem ordentlichen Prozess rechnen, befürchten die Organisationen. Die schwedische Einwanderungsbehörde wird allerdings auch künftig erwachsene Flüchtlinge und Familien nach Griechenland ausweisen.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".