Meeresbiologie

Wieder mehr Ostsee-Dorsche

Schwedische Meeresbiologen haben festgestellt, dass der zeitweise bedrohlich geschwundene Dorschbestand in Teilen der Ostsee wieder zunimmt. Nach ihren Beobachtungen vermehrten sich Dorsche vor allem in den Gewässern östlich der dänischen Insel Bornholm. Nach neuesten Berechnungen hat sich der Bestand seit 2005 auf mehr als 130 000 Tonnen erhöht und damit fast verdoppelt. Wissenschaftler warnen jedoch vor der Gefahr eines erneuten Überfischens. Sture Hansson vom Institut für Meeresforschungsinstitut der Stockholmer Universität ist besorgt:

„Mitte der neunziger Jahre hatten wir eine ähnliche Situation. Der Dorschbestand nahm zu, und sofort hat man trotz Warnungen der Wissenschaftler die Fangquoten stark erhöht. Damit zerstörte man die Möglichkeit, dass sich der Dorsch erholen konnte.“

Hansson betonte, die Fischereiwirtschaft dürfe die Fehler von damals nicht wiederholen, weil das zu einer neuen Katastrophe für die bedrohte Fischart führen würde .

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