Menschenrechte

Vereinte Nationen kritisieren Schweden

Das Anti-Folterkomitee der Vereinten Nationen hat Schweden vorgeworfen, in mehreren Fällen gegen geltendes Recht verstoßen zu haben. In einem Bericht kritisierte das Komitee Schweden wegen eines Vorfalls, der sich vor vier Jahren während eines Friedenseinsatzes schwedischer Soldaten im Kongo ereignete. Damals hatten schwedische Soldaten und Offiziere mit angesehen, wie Angehörige einer französischen Militäreinheit einen kongolesischen Gefangenen folterten. Die schwedischen Militärbehörden hatten den Fall erst in diesem Jahr untersucht. Das UN-Komitee erklärte, diese Untersuchung hätte sofort stattfinden müssen.

Erneut kritisierte der Ausschuss Schweden dafür, dass die 2001 in Stockholm erfolgte Übergabe zweier terrorverdächtiger Ägypter an Mitarbeiter des amerikanischen Geheimdienstes CIA von der damaligen Regierung gebilligt wurde. Dazu erklärte das Anti-Folterkomitee, die für diesen ernsten Vorfall Verantwortlichen müssten auch heute noch zur Rechenschaft gezogen werden.

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