Verteidigung

Bildt bewertet neue Untersuchungsergebnisse zu vermuteten Hoheitsverletzungen skeptisch

Außenminister Carl Bildt hat sich zurückhaltend zu den jüngsten Untersuchungsergebnissen des militärischen Forschungsinstituts geäußert, wonach die 1982 vor der Küste bei Stockholm aufgefangenen Unterwassergeräusche vermutlich nicht wie damals angenommen von einem sowjetischen U-Boot stammten. Stattdessen machte das Institut ein schwedisches Schulschiff als mutmaßliche Quelle der Geräusche aus. Bildt hatte seinerzeit der Untersuchungskommission angehört, die zu dem Schluss kam, schwedische Hoheitsgewässer seien nicht nur einmal bei Karlskrona, sondern wiederholt an verschiedenen Küstenabschnitten von sowjetischen U-Booten verletzt worden. In einem Fernseh-Interview sagte Bildt zu den neuen Angaben:

„Es ist ja die ganze Zeit so, dass es eine Menge Hinweise und Informationen gibt. Die werden ständig ausgewertet. Zum Teil werden sie aufgewertet und werden glaubwürdiger als früher. Anderen misst man weniger Bedeutung bei.“

Auf die Frage, ob er seine Ansicht von damals aufgrund der neuen Untersuchungsergebnisse geändert habe, sagte Bildt:

„Das Grundbild ist unverändert. Aber gewisse Dinge sind jetzt wahrscheinlicher als wir damals annahmen, andere dagegen sind weniger glaubwürdig. Allmählich wissen wir mehr. Das Bild ändert sich in Einzelheiten, aber nicht im Ganzen.“    

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