Terrorverdacht

Ermittlungen im Kernkraftwerk Oskarshamn dauern an - Reaktor zwei abgeschaltet

Nach der Aufdeckung eines mutmaßlich geplanten Sprengstoffanschlages gegen das schwedische Kernkraftwerk Oskarshamn ist der einzige zur Zeit Strom produzierende Reaktor zwei der Anlage abgeschaltet worden. Damit soll eine gründliche Suche nach verdächtigen Substanzen ermöglicht werden. Bei der Durchsuchung des schon vorher wegen Wartungsarbeiten abgeschalteten Reaktors eins hatten die Bombensuchhunde der aus Malmö angeforderten Spezialeinheit der Polizei nichts Auffälliges entdeckt. Auch die Durchsuchung der Wohnungen der beiden festgenommenen Verdächtigen verlief ergebnislos. Inzwischen wurde bekannt, dass die bei den Männern gefundenen Sprengstoffreste offenbar nur zufällig entdeckt wurden. Entgegen den Auflagen der schwedischen Atomenergie-Aufsichtsbehörde hat das Sicherheitspersonal in Oskarshamn Personen, die das Gelände betreten wollen, bisher nur in Stichproben kontrolliert.

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