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Terrorverdacht

Ermittlungen im Kernkraftwerk Oskarshamn dauern an - Reaktor zwei abgeschaltet - Verdächtige wieder frei

Nach der Aufdeckung eines mutmaßlichen Plans für einen Sprengstoffanschlag auf das schwedische Kernkraftwerk Oskarshamn ist der einzige zurzeit Strom produzierende Reaktor zwei der Anlage abgeschaltet worden. Damit soll eine gründliche Suche nach verdächtigen Substanzen ermöglicht werden. Bei der Durchsuchung des schon vorher wegen Wartungsarbeiten abgeschalteten Reaktors eins hatten die Bombensuchhunde der aus Malmö angeforderten Spezialeinheit der Polizei nichts Auffälliges entdeckt. Auch die Durchsuchung der Wohnungen der beiden festgenommenen Verdächtigen verlief ergebnislos. Die zuständige Staatsanwältin ordnete daraufhin am Donnerstag nachmittag die Freilassung der Männer an. Inzwischen wurde bekannt, dass die bei ihnen gefundenen Sprengstoffreste offenbar nur zufällig entdeckt wurden. Entgegen den Auflagen der schwedischen Atomenergie-Aufsichtsbehörde hat das Sicherheitspersonal in Oskarshamn Personen, die das Gelände betreten wollen, bisher nur in Stichproben kontrolliert.

Der Direktor des Kernkraftwerkes, Lars Thuring, äußerte sich im Schwedischen Rundfunk zu der Kontrollpraxis: „Das ist nur eine von mehreren Sperren. Das Wichtigste ist, dass wir den völligen Schutz im Griff haben. Denn obwohl wir nur Stichproben-Kontrollen vornehmen, haben ja die Einlass-Sperren funktioniert, sodass diese Art von Vorfall entdeckt und verhindert wurde.“

Die Atomenergie-Aufsichtsbehörde hat der staatlichen Betreibergesellschaft Vattenfall bereits vor einiger Zeit eine Geldbuße für den Fall angedroht, dass die Einlasskontrollen nicht umgehend auf alle Besucher ausgedehnt werden. Der zuständige Atom-Inspektor Stig Isaksson betonte: „Zweck der Bußgeldandrohung ist es, der Forderung nach rascher Einführung der Sicherheitsmaßnahmen Nachdruck zu verleihen.“

Dazu sagte Vattenfall-Sprecher Thorsten Bohl: „Eine Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen ist meiner Ansicht nach nicht erforderlich. Aber wenn etwas passiert, dann bestätigt das natürlich, dass solche Maßnahmen notwendig sind.“



 

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