Polizisten untersuchen das Gelände rund ums Kernkraftwerk Oskarshamn
Oskarshamn-Nachwirkungen

Untersuchungen im Kernkraftwerk gehen weiter - Aufsichtsbehörde kritisch

Erste Untersuchungen des Reaktors Zwei des Kernkraftwerks Oskarshamn haben keine Spuren von Sprengstoff nachweisen können. Medienberichten zufolge sollen Spürhunde den Reaktor allerdings ein weiteres Mal durchsuchen, bevor der Meiler wieder ans Netz geht. Reaktor Zwei war am Donnerstag nach der Festnahme zweier mutmaßlicher Attentäter abgeschaltet worden. Die Verdächtigen sind inzwischen wieder auf freiem Fuß. Wie die zuständige Staatsanwältin sagte, liegt nichts gegen die Männer vor. Bei den an ihren Kleidern festgestellten Substanzen habe es sich nicht um Sprengstoff gehandelt. Die Atomenergie-Aufsichtsbehörde kritisierte unterdessen die Direktion des Kernkraftwerkes wegen zu schlechter Kontrollen der Angestellten. So forderte die Behörde eine Erklärung dafür, wie der Leitung entgehen konnte, dass einer der Verdächtigen vorbestraft ist. Im Schwedischen Fernsehen sagte Direktor Lars Thuring, man habe durchaus das Strafregister zu Hilfe genommen, habe dort jedoch nichts Auffälliges gefunden.

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