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Bildungspolitik

Björklund will mehr qualifizierte Lehrer

An den schwedischen Schulen hat jeder fünfte Lehrer keine staatliche Zulassung. Bildungsminister Jan Björklund will das ändern. Künftig sollen nur noch staatlich geprüfte Pädagogen fest angestellt werden. Im Schwedischen Rundfunk sagte Björklund, der auch Chef der liberalen Volkspartei ist:

„Ich glaube, niemand möchte von einem nicht zugelassenen Arzt operiert werden, und es sollte auch selbstverständlich sein, dass unsere Schulkinder von ausgebildeten Lehrern unterrichtet werden.“

Dazu kam sofort ein Einwand vom konservativen Koalitionspartner der Liberalen. Familienpolitikerin Maria Stockhaus meint, dass zunächst ein anderes Problem gelöst werden muss:

„Zu allererst muss dafür gesorgt werden, dass wir eine Lehrerausbildung bekommen, die qualifizierte Lehrer hervorbringt. Das ist heute nicht der Fall.“

Filippa Mannerheim unterrichtet an einem Stockholmer Gymnasium Schwedisch und Geschichte. Sie hat zwar das staatliche Diplom, meint jedoch, dass es für die Befähigung eines Lehrers nicht entscheidend ist:  

„Die Frage sollte nicht sein: Hast du eine Zulassung? Eigentlich sollten wir fragen: Bist du kompetent?“

Und auf die Frage, ob sie den von Björklund gezogenen Vergleich zwischen Chirurg und Lehrer für treffend hält, sagte die Lehrerin:

„Nein, ich finde das höchst blöd.“

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