Myanmar

Weitere schwedische Soforthilfe für Myanmar

Schweden stellt als Soforthilfe für die von der Wirbelsturm-Katastrophe in Myanmar betroffene Bevölkerung weitere acht Millionen Euro zur Verfügung. Das gab Entwicklungshilfeministerin Gunilla Carlsson nach der Konferenz der Geberländer in Rangun bekannt. Bereits vor mehreren Tagen waren Experten des schwedischen Katastrophenschutzes mit einer Ladung Notunterkünfte in das verwüstete Gebiet geflogen. Im Schwedischen Rundfunk kritisierte die Ministerin die Forderung der burmesischen Militärjunta nach ausländischer Milliardenhilfe für das Land:

„Ich fand das etwas unseriös. Während wir hier sitzen, leiden die Menschen und müssen auf die sofort benötigte humanitäre Hilfe warten. Man spricht von Wiederaufbau und glaubt, die Geberländer würden schon helfen, ohne zu wissen, wie die Hilfe aussehen soll.“

Carlsson teilte mit, sie habe bei den Gesprächen in Rangun auch das Schicksal der schon wiederholt unter Hausarrest gestellten Regimekritikerin Aung San Suu Kyi angesprochen. Die burmesischen Militärs seien darauf jedoch nicht eingegangen.  

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