Polizeipanne

Kritik an Ermittlungen - Polizei verschickte Beweismaterial per Post

Nach dem vor einer Woche ausgelösten Alarm wegen eines mutmaßlich geplanten Terroranschlages auf das Kernkraftwerk Oskarshamn gibt es jetzt Kritik an den polizeilichen Ermittlungen. Ein Polizeisprecher räumte auf Anfrage ein, dass die bei zwei verdächtigen Männern beschlagnahmte Plastiktüte mit Spuren einer sprengstoffähnlichen Substanz mit gewöhnlicher Post zum zentralen Polizeilaboratorium geschickt wurde.

Das beanstandete auch der polizeiliche Einsatzleiter in Oskarshamn. Er sagte, solch heikles Beweismaterial hätte ein Polizeikurier auf schnellstem Wege sicher nach Linköping bringen müssen. Der Beamte, der die verdächtigte Tüte als Postpäckchen an das Polizei-Laboratorium geschickt hatte, verteidigte sich mit der Begründung, er habe keinen Grund zur Eile gesehen, zumal die beiden festgenommen Männer wieder auf freiem Fuß seien.

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