Der Fall Rödeby sorgte für enormes Medieninteresse

Neuer Prozess im Rödeby-Fall

Im Fall des Familienvaters im südschwedischen Rödeby, der im vergangenen Herbst einen Jugendlichen erschossen und einen weiteren schwer verletzt hatte, wird es im August einen weiteren Prozess geben. Das Amtsgericht Malmö wird über die Klagen von vier Jugendlichen verhandeln, die eine Anullierung ihrer Strafen erwirken und von dem Familienvater Schadenersatz fordern wollen. Sie waren wegen Heimfriedensbruchs jeweils zu Jugendstrafen verurteilt worden. Der Familienvater wurde mit der Begründung freigesprochen, er habe zum Tatzeitpunkt an einer psychischen Störung gelitten, von der er jetzt aber wieder gesundet sei. Die Jugendgang hatte die Familie in Rödeby jahrelang gemobbt und schikaniert. Am Abend der Tat waren sie mit der Ankündigung, den behinderten Sohn der Familie zu töten, mit Schlagstöcken auf das Grundstück der Familie eingedrungen.

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