Die dänische Botschaft nach der Bombenexplosion. Foto: B.K. Bangash/Scanpix.

Kein erhöhtes Risiko für Schweden nach Botschafts-Attentat

Nach dem gestrigen Attentat auf die dänische Botschaft in Pakistan und der Schließung der schwedischen Vertretung in Islamabad gibt der schwedische Sicherheitsexperte Magnus Norell nun Entwarnung. Es bestehe kein erhöhtes Risiko für Anschläge gegen schwedische Einrichtungen. Gegenüber dem schwedischen Rundfunk sagte Norell:

„Nur weil ein anderes skandinavisches Land angegriffen worden ist, überträgt sich nicht unbedingt auch das Feindbild auf Schweden. Eine Zeit lang bestand eine erhöhte Bedrohung gegen die westeuropäischen Länder. Auch Schweden hat ja Truppen in Afghanistan. Damit ist aber nicht gesagt, dass das Risiko besteht, Schweden könnte ebenso wie Dänemark angegriffen werden.“

Im Unterschied zu Schweden habe Dänemark eine deutlich aktivere Außenpolitik betrieben und Streitkräfte im Irak und in Afghanistan. Man solle die Bedrohung gegen Schweden also nicht über-, aber auch nicht unterschätzen, so der Sicherheitsexperte. Bei dem gestrigen Bombenanschlag auf die dänische Botschaft in Pakistan sind nach heutigen Erkenntnissen sechs Menschen getötet worden.

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