Arbeitsmarkt

Regierung will mehr für jugendliche Sozialleistungsempfänger tun (4. Juni)

Junge Langzeitkrankgeschriebene, die aufgrund ihrer Arbeitsunfähigkeit Sozialleistungen empfangen, sollen künftig besser in den Arbeitsmarkt integriert werden. Das kündigten Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt und Sozialversicherungs-ministerin Cristina Husmark Pehrsson in einem gemeinsamen Artikel in der Zeitung „Dagens Nyheter“ an. Demnach sollen die Betroffenen mit Hilfe von Praktikumsplätzen und Ausbildungen schneller wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen. Die speziellen Sozialleistungen für Langzeitkrankgeschriebene zwischen 19 und 29 Jahren wurden 2003 eingeführt und ersetzen andere Leistungen wie Frührente und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Im vergangenen Jahr nahmen nur 40 Prozent der 27.000 Leistungsempfänger an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teil. Das seien weitaus zu wenig, so Ministerpräsident Reinfeldt und Sozialversicherungsministerin Husmark Pehrsson. Vielmehr müsse es für alle eine Widereinstiegsgarantie geben.

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