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Kriminalität

Studie: Mehrzahl aller Verbrechen nicht bei Polizei angezeigt

Publicerat onsdag 4 juni 2008 kl 13.19
Besorgt: Justizministerin Beatrice Ask

Die überwiegende Anzahl begangener Straftaten kommt nie zur Anzeige. Zu diesem Schluss kommt der jüngste Bericht des Beirats zur Kriminalitätsverhütung (BRÅ). Lediglich ein Viertel aller Gewaltverbrechen werden demzufolge angezeigt. Bei den Eigentumsverbrechen ist es immerhin die Hälfte aller Fälle. Ursache ist laut Befragung, dass eine Anzeige oftmals zu nichts führe. Außerdem würden viele Verbrechensopfer die Straftat geringer bewerten als sie wirklich ist. Trotzdem sei das Vertrauen der Betroffenen in die Polizeiarbeit nicht erschüttert, so der Bericht weiter.

Justizministerin Beatrice Ask äußerte sich beunruhigt über die Tendenz besonders der jungen Bürger, Verbrechen nicht anzuzeigen. Im Schwedischen Rundfunk sagte Ask: „Das ist ein schlechtes Zeichen. Wir müssen uns dringend überlegen, wie wir das Vertrauen der Jugendlichen gewinnen können und wie wir ihr Interesse wecken, stärker mit dem Rechtswesen zusammen zu arbeiten. Oftmals geht es um Wissen, etwa darüber wie Behörden funktionieren. Aber auch die Behörden müssen sich besser darüber informieren, wie Jugendliche denken.“

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