Krisenbereitschaft

Regierung schlecht für Krisen gerüstet

Weil Schwedens Regierung noch immer keinen Krisenstab eingerichtet habe, sei das Land nur mangelhaft auf extreme Situationen vorbereitet. Dies bemängelt der Schwedische Rechnungshof in einem kommenden Bericht. Bereits am Mittwoch waren Teile des Berichts bekannt geworden, wonach Schweden nicht für eine Krise der Trinkwasserversorgung gerüstet sei. In einem gemeinsamen Artikel der Tageszeitung „Dagens Nyheter“ betonen nun mehrere Revisoren, dass der Staat bei größeren Krisen wie beispielsweise Reaktorunglücken, Pandemien oder Stromausfällen überfordert sei. Es sei höchste Zeit, dass die Regierung ihre Bereitschaft verbessere.

Verteidigungsminister Sven Tolgfors verteidigte im Schwedischen Rundfunk die Arbeit der Regierung. Eine einzige Behörde, die im Krisenfall allein zuständig sei, halte er für keine gute Lösung. Bei einer eventuellen Zusammenlegung von Behörden könnten wertvolle Sachkenntnisse verloren gehen, so Tolgfors.

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