Verbrechensbekämpfung

Kritik: „Rechtswesen setzt falsche Prioritäten"

Justizombudsmann Mats Melin hat Polizei und Staatsanwaltschaft dafür kritisiert, bei der Verbrechensbekämpfung falsche Prioritäten zu setzen. Im Schwedischen Rundfunk sagte Melin, dass zu viele Anzeigen unbearbeitet liegen blieben. „Sowohl von politischer als auch polizeilicher Seite scheint man sich darüber einig zu sein, dass die Sichtbarkeit von Polizisten verstärkt werden muss. Uniformierte Polizisten im Außendienst sollen für mehr Sicherheit sorgen. Ich halte es für verkehrt, ausschließlich darauf zu setzen.” Eine kompetente und schnelle Untersuchung von Verbrechen trage laut Melin ebenfalls zu mehr Sicherheit in der Gesellschaft bei.