Automobilindustrie

Sparzwang: Volvo kündigt 2.000 Mitarbeitern

Fahrzeughersteller Volvo hat umfassende Kündigungen in seiner Personenwagen-Sparte angekündigt. Medienberichten zufolge sind 1.200 Mitarbeiter in den Werken Göteborg und Olofström betroffen. Weiter vill Volvo 300 Angestellte im Ausland entlassen sowie die Verträge mit rund 500 Beratern nicht verlängern. Hintergrund für die kommende Kündigungswelle sind die Verluste des amerikanischen Mutterkonzerns Ford in mehrstelliger Millionenhöhe.

Zum Beschluss der Volvo-Leitung sagte der Vorsitzende der Metallergewerkschaft, Mikael Sällström, im Schwedischen Rundfunk: „Wir haben als Erklärung nur das geschrumpfte Produktionsvolumen in den USA bekommen, und diese Erklärung ist auch nicht neu. Die Einnahmen sind gesunken und da sieht sich die Führung wohl zu diesem Beschluss genötigt. Das Unternehmen muss vier Milliarden Kronen sparen, wenn es weiter wettbewerbsfähig bleiben will.“