Somalia

Dramatische Entführung: Stockholmer wieder frei

Die Entführung eines schwedischen und eines dänischen Mitarbeiters des schwedischen Katastrophenschutzamtes in Somalia ist am Samstag unblutig zu Ende gegangen. Medienberichten zufolge hatte die islamistische Guerilla die beiden Minenspezialisten im Zusammenhang mit einem Überfall auf die Stadt Hudur im Süden des Landes gefangen genommen. Nach erfolgreichen Verhandlungen von UNO-Vertretern mit den Kidnappern wurden die Männer am Nachmittag frei gelassen. Inzwischen befinden sich die UNO-Mitarbeiter in der kenianischen Hauptstadt Nairobi.

Im Schwedischen Rundfunk äußerte sich der Chef der internationalen Abteilung beim Katastrophenschutzamt, Kjell Larsson, besorgt über den Vorfall: „Wir müssen dringend analysieren, was eigentlich geschehen ist und ob wir die richtigen Maßnahmen ergriffen haben. Wir hatten ja eine Eskorte, die unser Personal schützen sollte, aber die hat die Flucht ergriffen. Warum? Das alles müssen wir klären, bevor wir beurteilen können, ob, wann und in welcher Form wir unsere Arbeit wieder aufnehmen.“