Öffentlicher Nahverkehr

6.500 Busfahrer streiken vom 1. Juli an - Chaos in Hauptstadt programmiert

Der für Dienstag angekündigte Streik der Busfahrer im Großraum Stockholm scheint unausweichlich. Damit ist ein Erliegen des gesamten Busverkehrs in der kommenden Woche in der Hauptstadt programmiert. Die Angestelltengewerkschaft schlug das Angebot der Arbeitgeberseite über eine Lohnsteigerung um 10,2 Prozent in den kommenden drei Jahren als zu niedrig aus. Auch bei der Forderung nach besseren Arbeitszeiten hätten sich die Arbeitgeber nicht wesentlich bewegt, hieß es von Gewerkschaftsseite.

Dieses Angebot bezieht sich lediglich auf die Angestellten der privaten Busunternehmen im öffentlichen Nahverkehr. Bereits im Frühjahr unterzeichneten Gewerkschaft und Gemeinden einen Tarifvertrag. Sollten sich die Konfliktparteien in der kommenden Woche nicht einigen, werden ab dem 8. Juli auch die Busfahrer in Västerbotten streiken. Ab dem 15. Juli wird der Streik auf die südschwedische Region Skåne ausgeweitet.