Kriminalität

Vermehrt Anzeigen wegen Hassverbrechen

Die Zahl der angezeigten Hassverbrechen ist im vergangenen Jahr um acht Prozent gestiegen. Das geht aus Statistik des Beirats für Kriminalitätsverhütung (BRÅ) hervor. Den weitaus meisten der 3.500 angezeigten Hassverbrechen lagen fremdenfeindliche Motive zugrunde. Bei jedem fünften Verbrechen waren die Opfer Homo- oder Transsexuelle. Weiter zeigt die Statistik, dass die Opfer meist im Alltagsleben bedroht oder belästigt werden. Häufige Tatorte sind das Treppenhaus, die Schule oder der Arbeitsplatz. Bei einem Drittel der Übergriffe ist der Täter ein Nachbar, Schulkamerad oder Arbeitskollege.