Öffentlicher Nahverkehr

Busfahrerstreik in Stockholm geht weiter (3. Juni)

Auch am dritten Tag des Busfahrerstreiks im Großraum Stockholm sind größere Verkehrsprobleme weitgehend ausgeblieben. Die Arbeitgeberseite bat allerdings darum, die Gemeinden Tyresö, Ekerö und Vaxholm vom Streik auszunehmen. Man könne nicht einfach zusehen, wie der Streik die Allgemeinheit treffe, sagte der Chef des Arbeitgeberverbandes der Busfahrer, Peter Jeppsson gegenüber der Nachrichtenagentur TT. Der Stockholmer Verkehrsverbund kündigte unterdessen an, die Züge auf den Linien zu verlängern, die am stärksten vom Streik betroffen sind.

Die Angestelltengewerkschaft fordert eine Lohnerhöhung von 12,5 Prozent für die Busfahrer der privaten Busunternehmen. Das Schlichterangebot von 10,2 Prozent über drei Jahre, das dem Schnitt entspricht, lehnte die Gewerkschaft ab. Außerdem fordert sie für die Fahrer eine elfstündige Ruhepause zwischen den Schichten sowie einen weniger zersplitterten Arbeitstag. Die Konfliktparteien verhandeln derzeit nicht. Ein Ende des Streiks ist infolgedessen nicht in Sicht.