Flüchtlingsschutz

Säpo und Migrationsbehörde gegen Spionage von Flüchtlingen

Um politisch verfolgte Flüchtlinge in Schweden besser schützen zu können, will die schwedische Geheimpolizei Säpo stärker mit der Migrationsbehörde zusammenarbeiten. Das kündigten die beiden Behördenchefs in einem gemeinsamen Artikel der Zeitung „Svenska Dagbladet“ an. Demnach sollen die Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde besser darin ausgebildet werden, wie sie die Arbeit von ausländischen Geheimdienstlern erkennen und sich dagegen wehren können. Dies sei wichtige Voraussetzung dafür, politischen Flüchtlingen optimalen Schutz gewährleisten zu können, so die Behördenchefs.

Im Schwedischen Rundfunk erklärte Anders Thornberg, Operationschef bei Säpo: „Unser Ziel ist es natürlich, die Probleme in den Griff zu bekommen. Deshalb werden wir in einem ersten Schritt die Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde ausbilden. Dann bekommen wir wiederum Information über Verbrechen, so dass wir ermitteln können oder die Verbrechen sogar verhindern können.“