TERRORISMUSBEKÄMPFUNG

Geldwäsche: EU-Kommission kritisiert Schweden

Die EU-Kommission hat Schweden wegen Versäumnissen im Bereich der Gesetzgebung kritisiert. Die EU-Direktive zur Geldwäsche, deren Einführung den Mitgliedsländern bis zum Ende vergangenen Jahres auferlegt war, hat Schweden bislang nicht in seine nationale Gesetzgebung übernommen. Die Direktive beinhaltet eine Verschärfung des Regelwerks zur Bekämpfung von Geldwäsche in Verbindung mit terroristischen Aktivitäten. Laut den neuen Bestimmungen ist der Finanzbereich verpflichtet, über verdächtige Transaktionen Bericht zu erstatten. Die EU-Kommission droht nun Schweden sowie vierzehn weiteren säumigen Mitgliedsländern mit rechtlichen Schritten.

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