RAUMFAHRT

Schwedischer Astronaut: Schweden investiert zu wenig in Weltraumforschung

Schweden investiert zu wenig in die Weltraumforschung. Diese Auffassung hat Schwedens erster Astronaut, Christer Fuglesang, geäuβert. Derzeit investiert Schweden jährlich umgerechnet zirka 52 Millionen Euro in die internationale Zusammenarbeit im Bereich der Weltraumforschung sowie 32 Millionen Euro in Forschung innerhalb Schwedens, vor allem in der Weltraumstation im nordschwedischen Kiruna.

Fuglesang räumte gleichzeitig ein, es sei schwierig, gröβere Investitionen in die Weltraumforschung zu motivieren: “Der gröβte Nutzen dieser Investitionen wird sich ja erst viele Jahre später zeigen. Darüber kann man heute noch keine exakten Angaben machen. Vorerst handelt es sich um eine Art Grundlagenforschung, über den potenziellen Nutzen wissen wir wenig.”

Forschungsminister Lars Leijonborg sagte, er teile Fuglesangs Auffassung über die groβe Bedeutung der Forschung auf diesem Gebiet und rechne mit einer baldigen Erhöhung der Investitionen.

Christer Fuglesang hatte im Dezember 2006 seinen ersten Flug ins All unternommen. Nach Mitteilung der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA soll er im Juli kommenden Jahres an einer Fahrt zur internationalen Raumfahrtstation ISS teilnehmen.

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