Strafvollzug

Nach UN-Inspektion: Kritik und Lob für Schwedens Strafvollzug

Das Anti-Folterkomitee der Vereinten Nationen hat Teilbereiche des schwedischen Strafvollzuges kritisiert. Nach der Besichtigung mehrerer Haftanstalten bemängelten Mitglieder des UN-Ausschusses, das Wachpersonal sei unterbesetzt. Mit dem Hinweis auf mehrere Häftlings-Selbstmorde in Vollzugsanstalten erklärten die UN-Inspektoren, es handele sich um tragische Vorfälle, die bei einer besseren Ausstattung und Ausbildung des Aufsichtspersonals vermeidbar gewesen wären.

Der Direktor des Strafvollzugswesens, Lars Nylén, räumte ein, die Kritik sei weitgehend berechtigt. Bei gewissen Personaleinsparungen sei man zu weit gegangen. Das wolle die Behörde korrigieren. Nylén betonte, als Reaktion auf die Selbsttötungsfälle der letzten Zeit sei die vom UN-Komitee geforderte bessere Ausbildung bereits im Gange.   

In ihrem Bericht kamen die UN-Inspektoren auch zu positiven Bewertungen.  Ausdrücklich lobten sie Zellengröße und Hygiene der schwedischen Haftanstalten.

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