WTO

Schweden bedauert Scheitern des Freihandelsabkommens

Schweden hat das Scheitern der Genfer Verhandlungen über die Liberalisierung des Welthandels bedauert. Handelsministerin Ewa Björling sagte, der durch die Meinungs-verschiedenheiten zwischen den USA und Indien verursachte Fehlschlag dürfe nicht das Ende der Bemühungen um den Abbau von Handelsschranken bedeuten.

In einem Telefoninterview des Schwedischen Rundfunks betonte die Ministerin:

„Schweden wird sich trotz dieses Rückschlages weiterhin für einen freieren Welthandel einsetzen. Wir waren bei den Verhandlungen weiter gekommen als je zuvor. Wenn wir die bisherigen Ergebnisse sichern und auf dieser Grundlage weiterverhandeln können, dann haben wir nicht alles verloren.“

Björling sagte, Handelserleichterungen hätten gerade bei der augenblicklichen Weltlage einen besonders hohen Stellenwert. Deshalb müssten die Verhandlungen im Rahmen der Welthandelsorganisation WTO weitergehen:

„Das ist ungemein wichtig, denn wir sehen große Unruhe in der Weltwirtschaft. Die Preise für Lebensmittel und Energie steigen, und deshalb wäre ein weltweites Freihandelsabkommen phantastisch gewesen. Alle Länder hätten Vorteile gehabt,  die Zölle wären gesenkt worden, und neue Märkte hätten sich eröffnet. Leider bekommen wir das alles jetzt nicht, und das ist tragisch.“

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