TAUCHSPORT

Mehr Sicherheit für Taucher gefordert

Nach mehreren Tauchunfällen mit tödlichem Ausgang will der Verband schwedischer Sporttaucher stärker auf Risiken aufmerksam machen. Der Groβteil der Unfälle hatte sich ereignet, nachdem ein einzelner Taucher den Kontakt zur Gruppe verloren hatte.

Mit Sicherheitsleinen und mit kleineren Tauchgruppen wäre das Unheil aufzuhalten gewesen, sagte Verbandsarzt Hans Örnhagen.

“Wir hoffen, dass wir uns nach der Urlaubssaison treffen können, um die Probleme zu diskutieren und einen Handlungsplan auszuarbeiten“, sagte Örnhagen. „Viele Tauchlehrer haben ihre Ausbildung in Ländern erhalten, in denen das Wasser überwiegend warm und klar ist. Es gilt aber, sich an die schwedischen Bedingungen mit Kälte und entschieden schlechterer Sicht anzupassen.“

Der Taucherverband strebt jetzt ein einheitliches Zulassungssystem für Tauchlehrer in Schweden an. Wichtige Ziele sind auβerdem kleinere Gruppen sowie die obligatorische Ausbildung im Benutzen einer Verbindungsleine zu einem Tauchpartner.

Am Montag erst war ein norwegischer Taucher tot bei Grebbestad an der schwedischen Westküste aufgefunden worden. Am vergangenen Wochenende starb eine Frau beim Tauchen vor Oxelösund. Im Juni kam der weltbekannte Jazzmusiker Esbjörn Svensson bei einem Tauchunfall in den Stockholmer Schären ums Leben.

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