ARBEITSMARKT

Job-Politik tritt auf der Stelle

Die Arbeitsmarktpolitik der bürgerlichen Koalition stagniert. Das berichtet der Schwedische Rundfunk unter Verweis auf aktuelle Zahlen aus der Regierungskanzlei. Demnach geht die Zahl von Personen, die sich laut Regierungsdefinition in so genannter Auβen-vor-Position befinden, also keiner bezahlten Vollzeittätigkeit nachgehen, nicht weiter zurück.

Im März dieses Jahres war der Rückgang am gröβten gewesen. Seit drei Monaten jedoch steigt die Zahl der Menschen ohne Vollzeitarbeit.

“Wenn wir jetzt einen gegenläufigen Trend registrieren, müssen wir unsere Maβnahmen ergänzen“, sagte Eva Uddén Sonnegård, Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit. Im Oktober 2006 befanden sich laut der damals soeben angetretenen bürgerlichen Regierung rund 1,6 Millionen Menschen in einer Auβen-vor-Position. Für neun von zehn von ihnen hat sich die Situation bislang nicht geändert.

Der Generaldirektor des Staatlichen Konjunkturinstituts, Mats Dillén, gab sich mit Blick auf die Arbeitsmarktlage bis 2010 pessimistisch: “Man kann nicht sicher sein, aber vieles spricht dafür, dass sich die Arbeitslosigkeit auf einem höheren Niveau einpendeln wird“, sagte. Dillén. Der gegenwärtige Konjunkturabfall werde sich auch auf die Beschäftigungslage negativ auswirken.

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