Olympische Spiele

Ringer Abrahamian bekommt Recht - Jury gerügt

Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat dem schwedischen Ringer Ara Abrahamian Recht gegeben und vom Internationalen Ringerverband gefordert, seine Regeln bis zur kommenden Olympiade zu ändern. Nach dem umstrittenen Halbfinalkampf in der 84-Kilo-Klasse zwischen Abrahamian und dem Italiener Andrea Minguzzi hatte der Schwede von der Jury gefordert, mit Hilfe der Videoaufzeichnung möglicherweise zu einer anderen Entscheidung zu kommen. Die Jury hatte dies abgelehnt.

Das Video zeigte deutlich, dass die Jury zu Ungunsten Abrahamians entschieden hatte. Damit blieb Abrahamian der Einzug ins Finale verwehrt. Der CAS rügte nun den Internationalen Ringerverband. Er müsse „im Olympischen Geiste arbeiten, ordentliche Fair-Play-Regeln aufstellen und eine Jury haben, bei der man in Berufung gehen“ könne, heißt es in einem Bericht des CAS. Seine Bronze-Medaille, die Abrahamian im Protest gegen die Jury-Entscheidung in den Ring gelegt hatte, wird der Ringer trotzdem nicht zurückbekommen.

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