Verteidigungshaushalt

Georgien-Krise: Allianz will mehr Geld für Verteidigung ausgeben

Vor dem Hintergrund der Georgien-Krise will die schwedische Regierung nun doch mehr Mittel für die Verteidigung veranschlagen. Das berichtet das Schwedische Fernsehen. Demnach scheint innerhalb der Vierparteienkoalition große Einigkeit darüber zu bestehen, dass von Russland inzwischen eine stärkere Gefahr ausgeht. Die Verteidigung müsse dafür besser gerüstet sein. Wie und in welcher Höhe solle in den kommenden Haushaltsgesprächen diskutiert werden, kündigte Verteidigungsminister Sten Tolgfors an.

Der Oberbefehlshaber der Streitkräfte, Håkan Syrén, fordert seit langem mehr Mittel. Im Frühjahr war es über die Rolle Russlands zu einem Streit zwischen Syrén und dem Verteidigungsminister gekommen. Syrén sagte damals, er habe keine Angst vor Russland, doch müsse Schweden seine nächste Umgebung sehr aufmerksam beobachten. Russland verfolge eine offensive Energiestrategie und es gäbe häufiger Wechselwirkungen zwischen Russland und Europa als früher.

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