Warnt vor Sanktionen: Fredrik Reinfeldt
Reinfeldt

Sanktionen gegen Russland nicht ausgeschlossen

Vor Beginn der EU-Konferenz zur Kaukasuskrise hat der schwedische Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt Sanktionen gegen Russland ausgeschlossen. Gegenüber dem schwedischen Rundfunk sagte Reinfeldt: „Größere, umfassendere Sanktionen wird es zum heutigen Zeitpunkt nicht geben.”

”Die Sanktionen, die gegenwärtig diskutiert werden, wären schlechter für Europa als für Russland”, so Reinfeldt. ”Wenn man nämlich dramatische Maßnahmen durchsetzt, besteht das Risiko, Russland zu isolieren. Und ein isoliertes, aggressives Russland möchte niemand sehen.“

Auch was die NATO-Mitgliedschaft Georgiens angeht, ist der schwedische Ministerpräsident zurückhaltend. Er ziehe eine EU-Mitgliedschaft Georgiens zu einem nicht näher bestimmten Termin in der Zukunft vor, sagte Reinfeldt. Auf der heute beginnenden Konferenz werden die europäischen Staats- und Regierungschefs diskutieren, wie sich die europäische Union gegenüber Russland verhalten soll und Georgien gegebenenfalls unterstützen kann.

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