Finanzminister Borg mit seiner französischen Amtskollegin Christine Lagarde in Luxemburg
Finanzkrise

EU-Finanzminister wollen gemeinsame Lösung

Bei ihrem Treffen am Dienstagabend in Luxemburg haben sich die EU-Finanzminister auf gemeinsame Regeln verständigt, um die Abwärtsspirale auf den Finanzmärkten zu stoppen. Schon beim Gipfel kommende Woche solle die EU-Kommission einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten.

Schwedens Finanzminister Anders Borg sagte im Schwedischen Rundfunk: „Das Wichtigste ist, dass wir in Europa an einer gemeinsamen Lösung arbeiten und Prinzipien dafür finden, wie es weiter gehen soll, denn kein Land kann diese Krise allein schultern. Es darf nicht sein, dass des einen Landes Lösung des anderen Landes Problem ist.“

Es müsse Einigkeit darüber herrschen, wann Staaten eingreifen und kriselnde Banken übernehmen, so dass es keine Wettbewerbsverzerrung gebe, sagte Borg weiter. Außerdem einigten sich die Finanzminister darauf, dass die staatliche Garantie für Spareinlagen auf 50.000 Euro festgelegt werden solle. Kritiker hatten zuvor angemerkt, dass unterschiedliche Beträge dazu führen würden, dass Sparer ihre Gelder in das Land mit den besten Bedingungen transferierten. Dies würde die Turbulenzen an den Finanzmärkten nur weiter verstärken.

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