Raumfahrt

Volvo Aero von Schließung bedroht

Nach der Kündigungswelle beim Fahrzeughersteller Volvo ist nun mit Volvo Aero eine weitere Sparte des Konzerns von einschneidenden Veränderungen bedroht. Laut unternehmensinternen Vermutungen plane demnach das Staatliche Amt für Raumfahrtangelegenheiten, dass sich Schweden aus dem europäischen Raumfahrtprojekt „Ariane“ zurückziehen werde.

Damit bestünde künftig kein Bedarf mehr an den 150 Mitarbeitern, die bei Volvo Aero im westschwedischen Trollhättan Raketenkomponenten fertigen, hieß es aus dem Unternehmen. Das Staatliche Amt für Raumfahrtangelegenheiten hat die Angaben bislang nicht bestätigt. Es gäbe verschiedene Szenarien, sagte ein Pressesprecher gegenüber der Nachrichtenagentur TT. Entsprechende Vorschläge sollen der Regierung noch im Oktober vorgelegt werden.

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