Trunkenheit am Steuer

Vorschlag: Wegfahrsperre statt Führerscheinverlust

Wegen Trunkenheit am Steuer Verurteilte sollen künftig weiter Auto fahren dürfen, allerdings nur mit Wegfahrsperre. Dies schlägt eine Untersuchung im Auftrag der Regierung vor. Dies sei ein sinnvoller Schritt, um den Alkohol aus dem Straßenverkehr zu verbannen, sagte Infrastrukturministerin Åsa Torstensson der Nachrichtenagentur TT.

Allerdings werde es keine generelle Forderung danach geben, sämtliche Pkw mit Wegfahrsperre auszurüsten. Dies widerspräche den Wettbewerbsregeln innerhalb der EU.

Wem wegen Trunkenheit am Steuer der Führerschein entzogen wurde, muss dem Vorschlag zufolge die Wegfahrsperre von sich aus beantragen. Ob und für welchen Zeitraum die Wegfahrsperre bewilligt wird, solle davon abhängen, ob der Betreffende beispielsweise alkoholabhängig oder ein Wiederholungstäter ist. Dass berauschte Autofahrer ihren Führerschein behalten dürfen, solle nicht als Straflinderung missverstanden werden, betonte Infrastrukturministerin Torstensson.

Einen entsprechenden Gesetzesvorschlag will die Regierung im kommenden Jahr vorlegen.

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