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Mordprozess

Arboga-Fall: Lebenslänglich für angeklagte Deutsche

Publicerat tisdag 14 oktober 2008 kl 11.08
Der Mordfall sorgte landesweit für Aufmerksamkeit und Bestürzung

Die des Mordes an zwei Kindern so wie des Mordversuchs an deren Mutter angeklagte Deutsche ist zu lebenslänglicher Haft verurteilt worden. Das gab das Amtsgericht Västmanland am Dienstagvormittag bekannt. Die Richter sahen es als zweifelsfrei erwiesen an, dass die 32-Jährige die Taten begangen hat. Zu einem früheren Zeitpunkt hatte die Frau ein Verhältnis mit dem jetzigen Lebensgefährten der Mutter. Laut Staatsanwaltschaft sei die 32-jährige Deutsche besessen von ihrem früheren Freund. Dies sei das Hauptmotiv für die Bluttat.

Außerdem wird die Frau lebenslänglich des Landes verwiesen. Weiter verurteilte das Amtsgericht die Frau zu Schadenersatz in Höhe von umgerechnet rund 50.000 Euro an die Mutter.

Wegen des Chaos am Tatort konnte die Angeklagte nicht mit Hilfe von DNA-Spuren an die Tat gebunden werden. Die Staatsanwaltschaft stützte ihre Anklage einzig auf eine Kette von Indizien. Ein rechtspsychiatrisches Gutachten ergab, dass die Frau voll zurechnungsfähig ist. Dies deutete bereits darauf hin, dass das Gericht auf schuldig erkennen würde. Schon nachdem das Ergebnis des Gutachtens bekannt wurde, kündigte der Verteidiger der Deutschen an, dass er gegen einen möglichen Schuldspruch Berufung einlegen werde.

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