Gab in Luxemburg den Falken: Schwedens Außenminister Carl Bildt
Handelsbeziehungen

Schweden blockiert EU-Abkommen mit Russland

Im Schatten der Finanzkrise haben sich am Montag die EU-Außenminister in Luxemburg getroffen, um über das geplante Handelsabkommen der Union mit Russland zu diskutieren. Schweden bekräftigte erneut seine negative Haltung gegenüber einem entsprechenden Abkommen zum jetzigen Zeitpunkt, und stellte sich damit auf die Seite des Baltikums und anderer osteuropäischer Staaten. Seit dem Einmarsch russischer Truppen in Georgien liegen die bilateralen Gespräche auf Eis.

Im Schwedischen Rundfunk sagte Außenminister Carl Bildt: „Ein Treffen haben wir aufgeschoben, bis Russland seine Truppen auf die Positionen vor dem 7. August zurückgezogen hat. Das ist noch nicht der Fall. Ein gewisser Truppenabzug hat stattgefunden, an anderen Stellen sind die Truppen verstärkt worden. Es gibt also einige Fragezeichen. In so einer Situation muss man Geduld haben, damit man wenigstens Teilziele erreicht.“

So lange die EU in der Frage gespalten ist, kann kein Handelsabkommen mit Russland geschlossen werden.

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