Kein Ohrenschmaus: Verkehrslärm
VERKEHSLÄRM

Wegweisendes Urteil zu Lärmbelästigung

Menschen, die in der Nähe von schwedischen Hauptverkehrsstraβen wohnen, können künftig mit einer Minderung der Lärmbelästigung rechnen. Dies ist die Konsequenz eines bisher einzigartigen Urteils des Obersten Umweltgerichts. In dem Urteil stellt das Gericht fest, dass der Verkehrslärm entlang der E 4 bei Huskvarna auch im Freien reduziert werden muss.

Infolge des Urteils kann sich das Amt für Verkehrswesen gezwungen sehen, auch an anderen Orten Maβnahmen zur Lärmsenkung einzuleiten.

“Natürlich ist es positiv, dass nun etwas passiert“, sagte der Anwohner Gillis Berkelöv im Schwedischen Rundfunk. „Ich bin sehr zufrieden.“

Weitere Maβnahmen zur Lärmbegrenzung könnten nun groβe ökonomische Folgen haben, sagte Johan Barkelius, Jurist beim Amt für Verkehrswesen. Bereits geplante anderweitige Projekte müssten möglicherweise zurückgestellt werden.

„Das Amt für Verkehrswesen setzt immer Prioritäten, wie Gelder anzuwenden sind. Aber in diesem Fall hat uns das Oberste Umweltgericht die Entscheidung abgenommen“, sagte er. Trotz des grundsätzlichen Urteils müsse jedoch jeder potenzielle kommende Fall für sich entschieden werden.

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