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(Publicerat igår kl 17.16)
RAUBTIERE

Vitaminspritze aus Russland

Publicerat torsdag 16 oktober 2008 kl 11.22
Kann ein bischen frisches Blut gebrauchen: Skandinavischer Wolf

Ein aus Russland eingewanderter Wolf lässt schwedische Raubtierforscher wieder Hoffnung für die skandinavische Wolfpopulation schöpfen. Der „Neue“ soll die Gene des einheimischen Bestandes aufmischen.

Eine DNA-Analyse von Wolflosung lässt auf frisches Blut hoffen. Fährten im Schnee hatten schon im vergangenen Winter darauf hin gedeutet, dass ein neuer Wolf sich gemeinsam mit einer skandinavischen Wölfin in der nordschwedischen Region Hälsingland niedergelassen hat.

Seit den Achtzigerjahren ist die skandinavische Wolfpopulation bedenklich durch  geringe genetische Vielfalt geprägt. Aber laut Olof Liberg beim Skandinavischen Wolfprojekt gibt es jetzt Anlass zu vorsichtigem Optimismus: „Wenn dieser Rüde ein Weibchen und Nachwuchs hat – was wahrscheinlich ist – dann bringen seine Welpen frisches Blut in den Bestand.“

Geringe genetische Vielfalt

Es gibt ungefähr 150 Wölfe in Skandinavien. Sie alle stammen von drei finnisch-russischen Tieren ab, die in den Achtziger- und Neunzigerjahren eingewandert sind. Diese enge Verwandtschaft macht den Bestand instabil. Unter anderem werfen diese Wölfe weniger Welpen. Die Gene des neuen Rüden können den kleinen skandinavischen Bestand noch rund 10 Jahre lebenskräftig erhalten.

„Mit einer erfolgreicheren Vermehrung kann auch die Verbreitung größer werden“, erläutert Evolutionsbiologe Hans Ellegren. Allerdings ist es mit dem einen neuen Alpha-Männchen nicht getan; um den skandinavischen Bestand längerfristig zu sichern, müssten mehr Wölfe einwandern. „Mindestens ein Exemplar pro Generation“, berechnet Ellegren.

In kommenden Winter können die Raubtierforscher zunächst feststellen, ob das Wolfspaar in Hälsingland auch wirklich Welpen bekommen und so ein Rudel gebildet hat. Die Jungtiere dieses Jahres bleiben noch bis zum Winter 2009 bei ihren Eltern und werden zunächst dazu beitragen, die Welpen des kommenden Wurfs aufzuziehen. Erst wenn sie geschlechtsreif sind, verlassen sie das elterliche Rudel und pflanzen sich fort.

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