Das Wrack auf dem Meeresgrund
Estonia-Katastrophe

Keine neuen Untersuchungen

Zur Untersuchung des Untergangs der Passagierfähre Estonia vor 14 Jahren werden keine neuerlichen Taucheinsätze gemacht, stellt Verteidigungsminister Sten Tolgfors klar. Nach zwei neuen wissenschaftlichen Analysen des Unglücksverlaufs hatten mehrere Forscher die Forderung erhoben, das Wrack nochmals zu untersuchen.

Dabei sollte es vor allem um die Frage gehen, ob Wasser nicht nur durch die Bugklappe eingedrungen sei, sondern ob sich möglicherweise ein Leck im Schiffsrumpf befunden hatte.
Verteidigungsminister Tolgfors wies die Forderungen mit Verweis auf die Grabruhe zurück, die die Regierungen Finnlands, Estlands und Schwedens nach dem Unglück gemeinsam für das Wrack ausgerufen hatten.

Die Estonia war am 28. September 1994 auf dem Weg von Tallinn nach Stockholm vor der finnischen Insel Utö gesunken. Um den Hergang der Katastrophe, die 852 Todesopfer forderte, ranken sich seither zahlreiche Spekulationen.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Du hittar dina sparade ljud i menyn under Min lista