Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt im Gespräch mit Einwanderern in Södertälje, inzwischen "Little Bagdad" genannt (Foto: Scanpix)
FLÜCHTLINGE

Immer mehr Iraker tauchen in Illegalität ab

Die Zahl von Asylbewerbern aus dem Irak ist weiter zurückgegangen. Gleichzeitig werden mehr Asylanträge mit Verweis auf die verbesserte Sicherheitslage im Irak abgelehnt. Wie der Schwedische Rundfunk berichtet, sollen 2700 Iraker, deren Asylantrag negativ beschieden wurde, nun zwangsabgeschoben werden.

In diesem Jahr hätten sich bereits 560 Iraker der Zwangsabschiebung durch ein Abtauchen in die Illegalität entzogen, sagte Hans Rosenqvist von der Zentralen Polizeibehörde. „Das sind hohe Zahlen, und ich gehe davon aus, dass sie weiter steigen. Schon jetzt leben Tausende Iraker in Schweden in der Illegalität. Ich denke, es werden noch mehr werden.“

Im vergangenen Jahr hatte Schweden mehr Iraker aufgenommen als sämtliche andere EU-Länder zusammen. Die Regierung hat seither versucht, die Zahl der Aufnahmen zu begrenzen.

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