Assa Abloy mit Sitz in Barkan (rot markiert)
Nahostkonflikt

Schwedisches Unternehmen aktiv in israelischen Siedlungen

Das schwedische Schloss- und Sicherheitsunternehmen Assa Abloy hat eine Fabrik in den israelisch besetzten Gebieten im Westjordanland. Dies geht aus einem gemeinsamen Bericht des Diakonischen Werks, der Schwedischen Kirche und der Freiwilligenorganisation Swedwatch hervor.

Wie das Diakonische Werk in einer Pressemitteilung schreibt, bedeute Assa Abloys Investition in die illegalen Siedlungen auch eine Investition in weiteres Leiden sowohl auf jüdischer wie auf palästinensischer Seite. Das schwedische Unternehmen widersetze sich aktiv dem Friedensprozess, heißt es weiter.

Die Organisationen forderten Assa Abloy auf, seine Fabrik zu verlegen. Das Unternehmen verwies jedoch darauf, dass es zunächst eine interne Untersuchung geben müsse.

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