Auch Information darüber, welches Essen man bestellt und mit wem man zusammen reist sollen gespeichert werden.

Strengere Überwachung von Flugreisenden

Flugreisende sollen in Zukunft noch stärker überwacht werden. Die EU-Justizminister werden am morgigen Freitag einen entsprechenden Gesetzesvorschlag verhandeln. Der Vorschlag sieht vor, dass Fluggesellschaften zum Zweck der Verbrechensvorbeugung Informationen unter anderem über Namen, E-Mail-Anschrift und Kreditkartennummer ihrer Passagiere an Polizei, Geheimdienst und Zoll weitergeben können. Die Informationen sollen dann in einer zentralen Datenbasis 13 Jahre lang gespeichert werden.

Solche zentralen Register werden in den USA und Australien bereits geführt, in mehreren europäischen Ländern wie Großbritannien und Dänemark sind sie in Vorbereitung. Die schwedische Justizministerin Beatrice Ask unterstützt den Gesetzesvorschlag. Sie hält gemeinsame EU-Regeln für nötig:

„Wenn Menschen wie du und ich in Europa umherreisen, dann werden Informationen darüber an verschiedenen Stellen gespeichert. Es gibt aber heute keine genauen Regeln darüber, wie dies abzulaufen hat. Es wäre gut, wenn es solche Regeln gäbe.“

Die schwedische Opposition steht dem Gesetzesvorschlag kritisch gegenüber. Sie meint, die Registrierung sei ein Angriff auf die Integrität der Reisenden und könnte leicht Unschuldige treffen.

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