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DNA

Genetische Unterschiede in Nordeuropa

Publicerat fredag 24 oktober 2008 kl 12.11

Die Bevölkerung der nordischen Länder weist regional große genetische Unterschiede auf, dies zeigt eine gemeinsame Studie der Universitäten Stockholm und Helsinki. 

Demnach ist die genetische Abweichung zwischen Schweden und Finnen wesentlich größer als die zwischen Deutschen und Briten. Diese Verschiedenheiten können vor allem im medizinischen Bereich von Bedeutung sein.

Die Wissenschaftler haben die DNA-Variationen von rund 1 000 Menschen aus vier Ländern ermittelt.

„Unsere Studie ist größer und exakter als frühere Untersuchungen“, betont Tuuli Lappalainen vom Institut für Molekularmedizin an der Universität in Helsinki. Die DNA der britischen und der deutschen Bevölkerung sei wesentlich einheitlicher als die von Schweden und vor allem von Finnen.

Die schwedische Bevölkerung unterscheidet sich von der in Finnlands angrenzenden westlichen Regionen. Die schwedischsprachige Minderheit in Finnland wiederum liegt genetisch gesehen zwischen diesen beiden.

Regionale Abweichungen
„Besonders auffällig sind die Unterschiede zu den Ostfinnen“, berichtet Tuuli Lappalainen über die Forschungsergebnisse, die in der Zeitschrift Plos One veröffentlicht sind. Bestimmte genetische Kennzeichen seien sogar regional!

Die Studie zeigt, wie wichtig es sein kann, Struktur und Geschichte von Bevölkerungsgruppen zu kennen, wenn man nach genetischen Faktoren für Krankheiten wie Asthma oder Herzschwächen sucht.  Wenn die Referenzgruppen einander bevölkerungsmäßig nicht entsprechen, so heißt es weiter, kann man die genetischen Gründe der Krankheit nicht exakt ermitteln. 

Sybille Neveling berichtete. Möglicherweise hat genetische Verwandtschaft auch etwas mit dem zu tun, was Forscher der Universität Uppsala herausgefunden haben. Danach betrachten die meisten Schweden zwar die Mehrzahl der im Lande wohnenden Ausländer als Einwanderer, nicht aber hier lebende Norweger, Finnen, Engländer und Amerikaner und – Deutsche.

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