Illegale Arbeitskräfte werden nicht selten auf dem Bau beschäftigt (Foto: Scanpix)
EINWANDERUNG

Einwanderungsdebatte entzweit Konservative

Die neuen Regeln zur Arbeitszuwanderung, die im Dezember in Kraft treten sollen, entzweien die Regierungspartei der konservativen Moderaten. Laut der neuen Regelung entscheiden die Arbeitgeber selbst, welche ausländischen Arbeitskräfte sie einstellen. Die Einwanderungsbehörde stellt daraufhin die Aufenthaltsgenehmigung für den Arbeitnehmer aus.

Mehrere Abgeordnete der konservativen Moderaten fordern, dass auch illegale Flüchtlinge eine Aufenthaltsgenehmigung erhalten sollen, sofern sie eine Arbeit nachweisen können. Einwanderungsminister Tobias Billström lehnte dies ab. Nach wie vor gebe es in Schweden bestimmte Regeln für die Einwanderung. „Man kann nicht einfach hierher kommen, sich verstecken und sich dann entscheiden hier zu bleiben, weil es ein Regelwerk gibt, das einem passt. Ich glaube nicht, dass die schwedische Bevölkerung dem Verständnis und Interesse entgegenbringen wird“, sagte Billström.

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