Kinderschutz

Königin Silvia fordert härteres Vorgehen gegen Kinderporno-Konsumenten

Königin Silvia hat dafür plädiert, dass Schweden beim Kampf gegen Kinderpornografie die gleichen strengen Gesetze einführen sollte wie Norwegen und Dänemark. In beiden Nachbarländern ist neben dem auch in Schweden strafbaren Besitz kinderpornografischer Machwerke schon das Betrachten solcher Bilder und Videos im Internet bei Strafe verboten.

In einem Interview des Schwedischen Rundfunks sagte die Königin:

„Es wäre ausgezeichnet, wenn man das in Schweden auch so regeln würde. Ich finde, unsere Politiker sollten vielleicht schauen, wie man diese Frage in Norwegen und Dänemark gelöst hat.“

Die Gegner einer Verschärfung der geltenden Gesetze verweisen auf das Prinzip des Schutzes der persönlichen Integrität und Privatsphäre. Die Königin setzt andere Prioritäten:

„Wenn es um den Schutz von Kindern geht, dann kann man sich fragen, was am wichtigsten ist. Was bedeutet persönliche Integrität? Ich meine, hier geht es um das Leiden von Kindern, und da finde ich, dass das Wohl der Kinder vorgeht.“

Die Äußerungen der Königin lösten umgehend Kritik aus dem Lager derjenigen aus, die die Monarchie abschaffen wollen. Sie verwiesen darauf, dass Mitglieder des Königshauses laut schwedischer Verfassung ungeachtet des Rechts auf freie Meinungsäußerung nicht öffentlich zu politischen Fragen Stellung nehmen dürfen.

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