Wiederaufnahmeverfahren gegen mutmaßlichen Massenmörder gefordert

Einer der spektakulärsten Mordprozesse Schwedens wird vermutlich neu aufgerollt. Nachdem der wegen Mordes an acht Menschen verurteilte Thomas Quick in einer Fernsehsendung seine Geständnisse zurückgezogen hat, will sein Anwalt nun in Berufung gehen.

Der mutmaßliche Serienmörder Quick gestand während der Verhöre mehr als 20 Morde zwischen 1964 und 1990. Bei den acht Fällen, in denen Quick schuldig gesprochen wurde, gab es allerdings keinerlei technische Beweise und keine Zeugen. In der Fernsehdokumentation nun distanzierte sich der 58-Jährige von den Taten. Die Geständnisse seien unter der Einwirkung von Drogen zustande gekommen. Außerdem hätten die Therapeuten seine Aussagen in einen gewisse Richtung gelenkt, so Quick.

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