Migration

Inder und Chinesen wollen in Schweden arbeiten

Die vor einer Woche eingeführte Lockerung der Einwanderungsbestimmungen findet ein positives Echo. Die Regelung, wonach Arbeitgeber ohne Umweg über die Behörden selbst über die Anstellung von Arbeitssuchenden aus Nicht-EU-Ländern entscheiden können, stößt nach Angaben der Migrationsbehörde auf weltweites Interesse. Christina Werner von der Migrationsbehörde nannte im Schwedischen Rundfunk die Länder mit den meisten Bewerbern:

„Indien und China – von dort kommen Leute, die vor allem mit Datentechnik arbeiten wollen. Viele Anfragen kommen auch aus Thailand, und da wissen wir noch nicht genau, an welchen Berufen oder Branchen man dort Interesse hat.“

Die neuen Bestimmungen gelten auch für Asylsuchende, die sich schon in Schweden aufhalten. Selbst abgelehnte Antragsteller können künftig eine Aufenthaltserlaubnis erhalten, wenn sie nachweisen, dass sie mindestens sechs Monate in Schweden gearbeitet haben und nun eine längere Anstellung bekommen sollen.

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